Kloster Bethlehem
Klarissen-Kapuzinerinnen
von der Ewigen Anbetung
Ewige Anbetung
Ewige Anbetung
Ewige Anbetung

Anbetung

Gott anbeten heisst, ihn als den Herrn und Schöpfer alles Geschaffenen anzuerkennen.
Der anbetende Mensch anerkennt seine Geschöpflichkeit und weiß um seine Abhängigkeit vom Schöpfer.
Jesus gibt uns den Rat: "Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen."
(Lk 4,8)
Durch die Anbetung wird der Mensch frei von der falschen Ichbezogenheit, findet die rechte Hinneigung zur Schöpfung und die Sünde verliert ihre Herrschaft über ihn.

Eucharistie

In der heiligen Eucharistie
ist Jesus Christus sakramental
als Gott und Mensch gegenwärtig.
Seine Gegenwart
verlangt nach der unsrigen,
seine Liebe nach der unsrigen.
Ewige Anbetung

Im Wissen um dieses Verlangen Jesu nach der Liebe der Menschen vereinen sich Anbeter in Gemeinschaften, um dieses Apostolat bei Tag und bei Nacht ausführen zu können. Der Anbeter steht nicht nur für sich alleine vor Gott, sondern stellvertretend für die ganze Welt.

Warum das Allerheiligste Sakrament aussetzen?

Warum setzt unsere Mutter, die heilige Kirche, das Allerheilisgste Sakrament aus?
Sie tut dies aufgrund der Anziehungskraft des Fleisches, des Leibes Christi, dessen sichtbares Zeichen die Hostie ist. Je mehr man sich diesem Zeichen nĂ€hert, desto mehr erfĂ€hrt man die Anziehung des Leibes Christi, desto mehr befindet man sich im Strahlfeld seiner Macht. Wir sind so geschaffen, dass wir sinnlich wahrnehmbare Zeichen brauchen. Und weil die Hostie das wahrnehmbare Zeichen der Gegenwart Christi ist, ist es notwendig, dass wir die Hostie sehen, um in unserem ganzen Wesen, bis an dessen Außengrenzen, bis zur HĂŒlle, die unser Fleisch ist, sensibilisiert zu werden.

Mutter Julienne du Rosaire


"Man sieht hier weiter nichts:

eine dĂŒnne Hostie, eine weiße Scheibe in der Mitte einer Monstranz... Und doch bin Ich da, mit meiner Gottheit, ja, Ich, Jesus, Ich habe mich bis zum Letzten entĂ€ußert, damit ihr an Mich herankommen könnt, damit Meine Gottheit in euch unvermerkt einzudringen und euch unvermekrt umzugestalten vermag. Ich bin es, der wirkt. Ich begehre nur eure Zustimmung.
Ich bin da, in vollkommenem Schweigen, in vollendeter Geduld."

(aus: "Jesus - Offenbarungen an Sr. Maria von der Hl. Dreifaltigkeit",
Klarissin aus Jerusalem
† 1942)