Kloster Bethlehem
Klarissen-Kapuzinerinnen
von der Ewigen Anbetung
Klarissen-Kapuzinerinnen
Orden
Der Orden der Klarissen-Kapuzinerinnen

Entflammt vom Ideal des
hl. Franziskus verließ die
18-jährige Klara von Assisi (1194-1253) im Jahre 1212 heimlich Elternhaus,
Adelsstand und Reichtum,
um der Einladung Christi
zu einem verborgenen Leben
in Armut, Gehorsam und Keuschheit
zu folgen.
Bald schlossen sich weitere Frauen an, um mit Klara das Leben im Kloster San Damiano zu teilen. Der Orden der Klarissen war geboren.
Wie Franziskus lebte auch Klara aus einem tiefen Vertrauen auf Gottes liebevolle Vorsehung.
So konnte und wollte sie auf jede irdische Absicherung verzichten,
um Tag für Tag das Lebensnotwendige dankbar aus Gottes Händen zu empfangen.
Das Neue an diesem Orden war,
dass nicht nur die einzelne Schwester, sondern die Gemeinschaft als Ganze auf Eigentum verzichtet.
Klara ermahnt ihre Töchter
immer wieder, Jesus in seiner Erniedrigung und Armut
zu betrachten:
Menschwerdung,
Passion,
Eucharistie.

"Liebe jenen
mit ganzer Hingabe,
der sich um deiner Liebe willen ganz hingegeben hat.
IHM folge nach."
(hl. Klara)
Im Laufe der Geschichte erfuhr der franziskanische Orden mehrere Reformen. Eine dieser Reformen mündete im 16. Jahrhundert in die Gründung des Kapuzinerordens.
Unter der geistlichen Leitung der Kapuziner gründete Maria Laurentia Longo im Jahr 1535 in Neapel ein Kloster, in welchem die ursprüngliche Regel der hl. Klara beobachtet wurde.
Maria Laurentia Longo erarbeitete eigene Statuten. Merkmale der Reform der Klarissen-Kapuzinerinnen waren ein strenges, durch die Klausur von der Welt abgeschlossenes Leben in konsequenter Armut, Einfachheit und intensivem Gebet bei Tag und Nacht.
Rasch breitete sich diese Reform aus; bereits Mitte des 18. Jahrhunderts gab es ungefähr 150 Klöster der Klarissen-Kapuzinerinnen; davon neun in Amerika.